Meet me at the cemetery gates 
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Cimitero di Staglieno/Genova

Cimitero di Staglieno/Genova (März 2007)
Etwas deutlicher hier.

A dreaded sunny day
So I meet you at the cemetery gates
Keats and Yeats are on your side
A dreaded sunny day
So I meet you at the cemetery gates
Keats and Yeats are on your side
While Wilde is on mine

So we go inside and we gravely read the stones
All those people, all those lives
Where are they now ?
With loves, and hates
And passions just like mine
They were born
And then they lived
And then they died
It seems so unfair
I want to cry
(...)

(The Smiths)
;-)
Danke für die Link-Korrektur - hatte etwas Hemmungen beim Hochladen der Smiths-lyrics, weil ich nicht wusste/nicht die Zeit hatte nachzuschauen, wie oft die hier vielleicht schon zitiert wurden, bei DEM Weblog-Titel... die könnten Sie dann ruhig löschen, wenn die da schon zum x-ten Mal stehen...
Nein, bislang hat noch niemand den Song zitiert. Das Blog hat seinen Namen natürlich daher, damals hatte ich einfach darauf vertraut, dass die Anspielung im Blognamen schon verstanden wird. Seither warte ich insgeheim auf Fotos von den Gräbern von Keats, Yeats und Wilde.
Apropos Yeats: Rosemarie Ward, Korrespondentin des Economist, erkundete eine Woche lang New Yorker Friedhöfe (via More Intelligent Life). Nebenbei erzählt sie, dass sie früher auf dem Weg zur Großmutter immer an dem Friedhof im County Sligo vorbeikamen, an dem W.B. Yeats begraben liegt. Als Kinder baten sie stets darum, dort für einige Minuten anzuhalten, um das Grab zu besuchen. Waren die Kinder brav, hielten die Eltern an.

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hätte eigentlich hier angelegt werden müssen

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Janus.

!

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Katakomben

Sehr fein, lange nicht mehr gehabt, so ein Bild. Passt zu diesem Beinhaus ganz hervorragend.
Imposant.
Gruselig und gleichzeitig ein Superfoto.

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Saint-Tropez

Es gibt hier noch einen Friedhof mit atemberaubender Aussicht. Welcher war das nur?
Vielleicht war's der?

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Hauptfriedhof


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Ihre Schwester steht in Wiesbaden.
Das ist ja ein Ding...
Massenware halt.
Und dabei dachte ich noch, das ist das schönste aller Federmotive, die ich bislang gesehen habe.
Naja. Schön bleibt es natürlich trotzdem.

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Paris, Père Lachaise

Der Augenblick hat lang verweilt.
Moment mal!
Dem Namen nach könnte Wladimir aus Galizien gewesen sein. Willkommen, knaeckeboot.
@cemetery: ... und der vielleicht einen augenblick zögerte, lemberg während des 2. weltkrieges zu verlassen.
Dem Namen nach könnte Wladimir aus Galizien gewesen sein.

Sie meinen, aus dem Schtetl? Oder bezog sich die Herkunfts-Hypothese auf den Vornamen?

Nachtrag: Ich frage nur deswegen, weil mein Vater auch ursprünglich aus Galizien oder zumindest aus der Nähe von da (ja, richtig: Lemberg) kam und einen Nachnamen trug, der so endet wie Putin, Jelzin und Bakunin...
Beides ließ mich das vermuten, Herr Mark, allerdings war das wirklich nur wilde Spekulation. Der Vorname Wladimir kommt in Osteuropa häufig vor, und irgendwann mussten sich alle jüdischen Familien Nachnamen zulegen. Diese Kombination ließ mich dann auf Galizien tippen (da deutscher Nachname und Habsburg-Ungarn).

Wobei in Galizien die jüdischen Familien von den Beamten häufig auch ausgesprochen hässliche Namen verpasst bekamen. Es gab darüber sogar einen jiddischen Witz, hier sinngemäß die Kurzform: Der Ehemann kommt vom Amt heim, seine Frau fragt ihn, wie sie denn nun hießen. "Schweißgeruch", antwortet er leise. Sie regt sich natürlich auf, wirft ihm vor, dass er zu geizig war, den Beamten zu bestechen. Andere hießen jetzt Rubinstein oder Blumenthal, aber sie müssten nun mit diesem hässlichen Namen herumlaufen, nur weil er kein Geld hatte ausgeben wollen. "Was glaubst Du denn, was mich das 'w' schon gekostet hat", sagt er da nur resigniert.

@ knaeckeboot: Seine Eltern könnten aber auch mit ihm in den Wirren des Ersten Weltkriegs und den Folgejahren geflohen sein.
Der Antisemitismus war in der Ecke soweit ich weiß sehr ausgeprägt. Und leider hat sich mein Vater (der von der Wehrmacht als Fremdarbeiter nach Deutschland verfrachtet wurde) von diesem dummen Ressentiment nie wirklich befreien können.

Der Landesteil, in dem mein Vater aufwuchs, stand unter polnischer Verwaltung, entsprechend wurden die Deutschen in diesem Teil der heutigen Ukraine zunächst auch überaus freundlich als Befreier empfangen. Und so gesehen kann ich froh sein, dass mein Vater ein paar Zentimeter zu klein war für die Waffen-SS.

Das sind so die Dinge, die mit beim Betrachten solcher Grabsteine bisweilen in den Sinn kommen...

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